Effizienzverlust durch Verschmutzung – die häufig unterschätzte Gefahr
Viele Betreiber von Solaranlagen glauben, dass Regen ausreicht, um Photovoltaikmodule sauber zu halten. Doch die Realität sieht anders aus: Staub, Pollen, Vogelkot, Moos und Algen bilden mit der Zeit eine diffuse Schicht auf der Glasoberfläche, die das einfallende Sonnenlicht streut und absorbiert. Besonders in ländlichen Regionen wie um Braunschweig und Hannover, wo Landwirtschaft und Natur in unmittelbarer Nähe liegen, setzt sich dieser Schmutz schneller ab als in rein urbanen Gebieten.
Studien des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme zeigen, dass verschmutzte Module je nach Verschmutzungsgrad und Dauer 5 % bis 30 % weniger Strom erzeugen als saubere Module. Bei einer 20-kWp-Anlage auf einem Gewerbedach bedeutet das im worst case einen Jahresverlust von mehreren tausend Kilowattstunden – Geld, das sich durch regelmäßige professionelle Reinigung direkt einsparen lässt.